Katholische
Arbeitnehmer
Bewegung
Frankfurt/Main-Zeilsheim

Aktuelle Berichte

Geschichte der KAB Frankfurt am Main-Zeilsheim

Gründung:

Ge­grün­det wur­de der Orts­ver­ein Frank­furt/Main-Zeils­heim am 18.04.1978 im Saal des Schwes­tern­hau­ses. Die Grün­dung der KAB in Frank­furt/Main-Zeils­heim ge­stal­te­te sich al­ler­dings nicht ge­ra­de ein­fach. Zum ei­nen muss­ten Mit­glie­der für den neu­en Ver­ein ge­wor­ben wer­den, zum an­de­ren der Pfar­rer der Ge­mein­de, Heinz Wolf, da­von über­zeugt wer­den, das „K” im Lo­go der KAB nicht als Kür­zel ei­ner zur Grün­dungs­zeit noch zu­ge­las­se­nen Par­tei zu se­hen. Au­ßer­dem be­fürch­te­te er ei­ne Kon­kur­renz zu dem be­reits be­ste­hen­den pfar­rei­ge­bun­de­nen „Kat­ho­li­schen Män­ner­bund”. Pfr. Wolf konn­te al­ler­dings trotz sei­ner Be­den­ken da­von über­zeugt wer­den, sein Ein­ver­ständ­nis zur Grün­dung der KAB in Zeils­heim zu erteilen.

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Gründungsmitglieder im Jubiläumsjahr 2003
(noch aktive Mitglieder)

von links nach rechts: Editha Erb, Margot Klieber, Gertrud Koik, Josef Kuhn, Valentin Erb, Elisabeth Kuhn, Alfons Gerling, Irmtraud Ullrich, Präses Br. Friedrich Neumüller und Manfred Ullrich
(es fehlt Brunhild Gerling)

So ging der Grün­dungs­ver­samm­lung ei­ne, durch den Be­zirks­vor­sit­zen­den Wolf­gang Schnit­zer ini­ti­ier­te, Wer­be­ak­ti­on im März und April des sel­ben Jah­res vor­aus, bei der er zu­sam­men mit dem spä­te­ren 1. Vor­sit­zen­den Man­fred Ull­rich im Werk Hoechst und bei Haus­be­su­chen um Mit­glie­der warb. Bei der Grün­dungs­ver­samm­lung wa­ren schließ­lich 38 Per­so­nen, dar­un­ter der da­ma­li­ge Orts­pfar­rer Heinz Wolf und der Be­zirks­se­kre­tär der KAB Rhein-Main, Karl-Heinz Tra­ge­ser, an­we­send, von de­nen 29 als Grün­dungs­mit­glie­der der KAB beitraten.

Die Grün­dungs­mit­glie­der wa­ren:

  • Karl-Heinz und Maria Baur
  • Michael Erb
  • Valentin und Editha Erb
  • Rudolf und Christel Fleck
  • Alfons und Brunhild Gerling
  • Karl und Rita Herrmann
  • Josef und Margot Klieber
  • Géza und Illona Katalin Hönisch
  • Franz und Gertrud Koik
  • Josef und Elisabeth Kuhn
  • Jakob und Matilde Meier
  • Willi und Erna Pfeffer
  • Anton und Erika Schreiber
  • Heinz und Maria Stenner
  • Manfred und Irtraud Ullrich

In der von Karl-Heinz Tra­ge­ser ge­lei­te­ten Grün­dungs­ver­samm­lung wur­de der ers­te Vor­stand in nach­fol­gen­der Zu­sam­men­set­zung gewählt:

Vorsitzender: Manfred Ullrich Präses: Pfr. Heinz Wolf Schatzmeister: Franz Koik Schriftführerein: Maria Baur Beisitzer: Rita Herrmann
Valentin Erb
Josef Kuhn
Willi Pfeffer

Anfangsjahre:

Es war kein leich­tes Un­ter­fan­gen in ei­nem Stadt­teil zu be­gin­nen, in dem be­reits 37 Ver­ei­ne ak­tiv wa­ren. Da­bei war es ins­be­son­de­re nicht sehr hilf­reich, dass im­mer wie­der von der Kat­ho­li­schen Ar­bei­ter-Be­we­gung ge­spro­chen wur­de. Wie soll­te man da An­ge­stell­te ge­win­nen? Doch die­ses Pro­blem wur­de über­wun­den. Der Män­ner­bund ist kei­ne Kon­kur­renz; ge­gen­sei­ti­ge Ein­la­dun­gen und ge­mein­sa­me Ver­an­stal­tun­gen be­wei­sen dies.

Wei­te­re Er­schwer­nis­se, die uns zu schaf­fen mach­ten wa­ren die mehr­fa­chen Ak­ti­vi­tä­ten un­se­rer Mit­glie­der in an­de­ren pfar­rei­li­chen Gre­mi­en und Grup­pie­run­gen, wie im Pfarr­ge­mein­de­rat, als Li­tur­gie­hel­fer­In­nen, im Kir­chen­chor, der Frau­en­ge­mein­schaft usw.

Trotz­dem konn­ten wir uns über ei­ne durch­schnitt­li­che Be­tei­li­gung von ca. 20 Per­so­nen an un­se­ren Ver­an­stal­tun­gen freu­en. In der Grün­der­zeit hat­ten be­son­ders Tanz­ver­an­stal­tun­gen wer­ben­den Charakter.

Be­währt hat sich die Ver­eins­ar­beit bei fol­gen­den Themen:

  • Aus­rich­tung des Be­zirks­ta­ges am 22.06.1980 in un­se­rem Pfarr­ge­mein­de­zentrum
  • Un­ter­schrif­ten­samm­lung „Ren­te für Müt­ter” am 15./16.12.1980
  • Un­ter­schrif­ten­samm­lung am 05./06.09.1981 ge­gen die Still­le­gung der Ad­ler-Werke
  • Teil­nahme an der von der Pfarr­ge­mein­de 1982 ini­ti­ier­ten Pa­ket­ak­ti­on für das un­ter Kriegs­recht ste­hen­de Polen
  • Teil­nahme an ei­nem Ur­laubs­auf­ent­halt in Me­ran­sen/Süd­ti­rol im Rah­men des Ket­te­ler-Fe­ri­en­wer­kes in der Zeit vom 21.05.-04.06.1984 als ers­te Grup­pe des Be­zirks­ver­ban­des
  • Ini­ti­ie­rung des Ver­kaufs von Wa­ren aus der so­ge­nann­ten „3. Welt” im Jah­re 1992, der in­zwi­schen vom Sach­aus­schuss „Mis­sion-Ent­wick­lung-Frie­den” über­nom­men wur­de und zu ei­ner fes­ten Ein­rich­tung, die von den Glie­de­run­gen der Pfar­rei im Wech­sel wahr­ge­nom­men wird, ge­wor­den ist

Heute:

All­jähr­lich wird ein Jah­res­pro­gramm er­stellt. Es wird da­bei im­mer be­ach­tet, dass bei den Bil­dungs­an­ge­bo­ten nicht nur Wort­ge­wand­te in den ver­schie­dens­ten Si­tu­a­ti­o­nen des All­tags das Sa­gen ha­ben, son­dern, dass je­der Teil­neh­mer, ge­mäß un­se­rer Ma­xi­me „be­wusst le­ben”, die je­wei­li­ge Si­tu­a­ti­on aus der Sicht der kat­ho­li­schen So­zi­al­leh­re rich­tig zu se­hen, sie ent­spre­chend zu be­ur­tei­len und ent­spre­chend zu han­deln, in der Lage ist.

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Der Vorstand im Jubiläumsjahr 2003

von links nach rechts: Josef Kuhn, Evelyn Huck, Herrmann Schleich, Elisabeth Kuhn, Klaus Michalik, Präses Br. Friedrich Neumüller

Liste der Vorsitzenden

April 1978-August 1981: Manfred Ullrich August 1981-Februar 1985: Franz Koik Februar 1985-März 1988: Valentin Erb März 1988-März 2003: Elisabeth Kuhn März 2003-Juli 2007: Klaus Michalik Juli 2007-Februar 2011: Theo Christ, Elisabeth Kuhn und Klaus Michalik seit Februar 2011: vakant

Liste der Präsides

18.04.1978-30.08.1984: Pfarrer Heinz Wolf 01.09.1984-31.12.1994: Pastoralreferent Christoph Gräf 01.01.1995-15.09.2000: Pfarrer Ludwig Reichert 16.09.2000-31.10.2000: vakant 01.11.2000-14.10.2005: Pfarrer Bruder Friedrich Neumüller 15.10.2005-30.11.2005: vakant seit 01.12.2005: Pfarrer Martin Sauer